Zum Schmunzeln

Papa ist weiss, Mama ist weiss.
Als aber Mama
ein dunkelhäutiges Baby 
zur Welt bringt,
brummt Papa vorwurfsvoll:
"Das hast Du jetzt
von Deiner ewigen Schokoladeesserei!"

Die findige Ordonnanz

Die Offiziersordonnanz muss dem Oberst jeden Morgen eine Tasse Kakao aufs Zimmer bringen,
verschüttet aber jedesmal einen Teil in die Untertasse.
Der Oberst wird langsam ungehalten und beschwert sich.
Von da an klappt es und am dritten Tag meint der Oberst:
"Da sieht man wieder: Es geht, wenn man will und Strafe angedroht bekommt.
Aber jetzt interessiert es mich doch. Wie machen Sie es denn jetzt?"
Und die Ordonnanz: "Herr Oberst, ich nehme unterhalb der Treppe einen grossen Schluck
aus der Tasse und gebe ihn vor Ihrem Zimmer in die Tasse zurück."

Diätvorstellung

Die in Amerika wie in Europa bekannte Erma Bombeck in einer Kolumne über Diät:
"Ich habe eine Freundin, deren Vorstellung von Diät darin besteht, einen Schokoladeriegel
zu essen und sich hinterher vom Hund die Finger ablecken zu lassen."

Haushaltsbuch

Der Gatte bittet die junge Angetraute, die mit dem Geld nicht auskommt,
in Zukunft über ihre Ausgaben Buch zu führen.
Einen Monat später findet er im neu angeschafften Haushaltbuch diese Eintragungen:
"Vogelfutter:   5. - Fr.,   Schokolade für Göttibub: 8. - Fr.,     Diverses: 5000. - Fr."

Schwangerschaft

Im Jahr 1671 schrieb Madame de Sévigné ihrer Tochter, der Madame de Grignan:
"Die Marquise de Coétlon ass während ihrer Schwangerschaft im vergangenen Jahr so viel Schokolade,
dass sie einen kleinen Neger zur Welt brachte, der schwarz wie der Teufel war und bald starb....."

Bitterer Tod

Anfang des 17. Jahrhunderts liessen sich die Damen Mexikos ihre Schokolade
sogar während der heiligen Messe in der Kirche servieren.
Als ein gestrenger Bischof dieser Trinksitte Einhalt gebot,
starb er bald darauf eines plötzlichen Todes:
in seine Morgenschokolade wurde heimlich Gift geschüttet.

Der Gentleman

Für eine Verfeinerung der Schoklade setzte sich auch ein französischer Galan bis zu seinem leider frühen Tode ein.
Eine Dame von Adel, deren Ehre er empfindlich verletzt haben soll, setzte ihm eine Tasse vergifteter Schokolade vor.
Der Galan leerte die Tasse ungerührt, fand jedoch, kurz bevor er in Krämpfe verfiel, noch Zeit für eine technische Bemerkung:
"Die Schokolade wäre besser gewesen", sagte er, "wenn Sie mehr Zucker darein getan hätten.
Das Gift gibt ihr einen bitteren Geschmack. Denken Sie beim Nächsten daran, dem Sie eine zubereiten."

Der Trottel

Ein Bub hat den Nachbarn einen "Trottel" genannt.
Der Vater geht mit ihm hinüber, damit er sich entschuldige.
Versöhnt schenkt der Nachbar dem Buben eine Tafel Schokolade.
Darauf der Bub: "Au fein, das sage ich morgen wieder."

Fabricano

In einer Schweizer Schokoladefabrik, wo an den Abpackbändern ein multinationales Sprachengewirr herrscht,
fand sich folgender Spruch eines Arbeiters als Meldung an seinen Nachfolger, der seine Schicht übernehmen musste:
"ZOVANI CO PRIMA ALTRE MASINE PUCE TISE SILA",  was soviel heissen soll wie :
"Giovani, geh erst die andere Maschine putzen, diese sein lassen,"
Das Besondere an dieser Geschichte, Giovani wusste sofort was gemeint war und putzte zuerst die andere Maschine.
Man nennt diese Sprache auch "Spaniano" oder "Spitalienisch".
Für die lingua franca in der Fabrik hat sich kein anderer Name gefunden, einige dachten sogar die Sprache "fabricano"
sei tatsächlich eine eigene Sprache.

noch`n Gedicht...
von Elmudos Brazerolos
 
Als die Welt durch Schöpfer`s Hand entstand,
da missglückte leider allerhand!
Hätt` er mich gebeten, zu beraten,
wär`die Welt ganz gut geraten:

Häuser, Autos und auch die Natur,
alles wär` aus Schokolade pur.
Und der Aetna würde Schoggi spucken,
fröhlich würde man zum Himmel gucken.

Die Lawinen brächten dann nie mehr
Schnee und Eis, nur Schokolade her.
Auch das Meer, das wär `aus Schokolade,
ladet alle lächelnd ein zum Bade.

Nur die Menschen- eigentlich sehr schade,
diese wären nicht aus Schokolade!
Denn, das darf man keineswegs vergessen,
Jemand muss das ganze Zeug noch essen!


 

 

Einige Schoggi-Limericks
von Elmudos Brazerolos

Es gab einen Mann in Graubünden,
den hörte man immer verkünden:
"Schokolade statt Sex!"
Seine Frau ist jetzt "ex"
und niemand weiss, aus welchen Gründen.

Es gab einen Pfarrer in Meilen,
zu dem sah man Tausende eilen.
Er machte es toll,
die Kirche war voll,
er liess Schoggi-Hostien verteilen.

Es hat eine Hausfrau aus Wieden
stets strikt Schokolade gemieden.
Sie wollte alsdann
 dasselbe vom Mann -
seit gestern sind beide geschieden!

Es gab eine Mutter aus Chur,
die war grösstenteils ziemlich stur:
sie gab ihrem Kind
nur Schoggi von Lindt
man sieht hier: sie hatte Kultur!

Es gab einen Knaben aus Mainz
der war sehr gescheit, und - so scheint`s 
er war sich bewusst:
man lebt ohne Frust,
lebt man nach Rezepten von Heinz!

Es gab einen Chauffeur aus Laufen
der fuhr seinen Car übern Haufen.
(Er ass Schokolade
noch nach der Gerade),
jetzt isst er sie eben beim laufen.

Es hatte ein Bauer aus Elken
kein Gras mehr - es war am verwelken.
Da führt` er der Kuh
Kakaobohnen zu,
seither kann er Schoggimilch melken.

Es gab einen Bürger aus Splitt;
der fürchterlich an Durchfall litt.
Dank Schoggi und so 
braucht`s weniger Klo
jetzt ist er verstopft, aber fit.

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