Ausgrabungen Seite 2

Seit dem verhängnisvollen drei Tage andauernden Regen von Asche und glühender Schlacke lag Pompeji bis zum 18. Jh. versteckt. Allmählich gaben die Ausgrabungen den Blick auf das Alltagsleben in einem Städtchen während der Glanzzeit des römischen Reiches frei.
Auf einem Rundgang durch die Ruinen kann man sich das Leben im einstigen Pompeji gut vorstellen: Die Hafenstadt lebte von Spekulation und Wucher. Sie wimmelte von Handwerkern, Trägern, Hunden und Händlern, die den Karren auswichen und die mit Abfall übersäten Strassen überquerten. Die Wände sind voller Graffiti: Liebeserklärungen, Beschimpfungen und Wahlparolen. Läden, Tavernen und Freudenhäuser florierten.
Und dann entdeckt man die Toten....!
Der Direktor der Ausgrabungen hatte 1860 die Idee, in die Hohlräume, die unter der versteinerten Asche zum Vorschein kamen, Gips zu giessen.
Die Abdrücke liessen Menschen und Tiere sichtbar werden, die unter dem Ascheregen gegen den Erstickungstod kämpften.

Im folgenden einige eindrucksvolle Bilder:

Rechts sieht man die Abdrücke von dreizehn Familienmitgliedern, Erwachsenen und Kindern, die im Schlaf überrascht wurden und den Erstickungstod starben.

 

 

 

 

Unten:
In Vitrinen sind einige dieser Gipsabdrücke unter Glas ausgestellt.

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