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Diätvorstellung
Die in Amerika wie in Europa bekannte Erma Bombeck
in einer Kolumne über Diät:
"Ich habe eine Freundin, deren Vorstellung von
Diät darin besteht, einen Schokoladeriegel
zu essen und sich hinterher vom Hund die Finger
ablecken zu lassen."
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Haushaltsbuch
Der Gatte bittet die junge Angetraute, die mit
dem Geld nicht auskommt,
in Zukunft über ihre Ausgaben Buch zu führen.
Einen Monat später findet er im neu angeschafften
Haushaltbuch diese Eintragungen:
"Vogelfutter: 5. - Fr.,
Schokolade für Göttibub: 8. - Fr., Diverses:
5000. - Fr."
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Schwangerschaft
Im Jahr 1671 schrieb Madame de Sévigné
ihrer Tochter, der Madame de Grignan:
"Die Marquise de Coétlon ass während
ihrer Schwangerschaft im vergangenen Jahr so viel Schokolade,
dass sie einen kleinen Neger zur Welt brachte,
der schwarz wie der Teufel war und bald starb....."
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Bitterer Tod
Anfang des 17. Jahrhunderts liessen sich die Damen
Mexikos ihre Schokolade
sogar während der heiligen Messe in der
Kirche servieren.
Als ein gestrenger Bischof dieser Trinksitte
Einhalt gebot,
starb er bald darauf eines plötzlichen Todes:
in seine Morgenschokolade wurde heimlich Gift
geschüttet.
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Der Gentleman
Für eine Verfeinerung der Schoklade setzte
sich auch ein französischer Galan bis zu seinem leider frühen
Tode ein.
Eine Dame von Adel, deren Ehre er empfindlich
verletzt haben soll, setzte ihm eine Tasse vergifteter Schokolade vor.
Der Galan leerte die Tasse ungerührt, fand
jedoch, kurz bevor er in Krämpfe verfiel, noch Zeit für eine
technische Bemerkung:
"Die Schokolade wäre besser gewesen", sagte
er, "wenn Sie mehr Zucker darein getan hätten.
Das Gift gibt ihr einen bitteren Geschmack. Denken
Sie beim Nächsten daran, dem Sie eine zubereiten."
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Der Trottel
Ein Bub hat den Nachbarn einen "Trottel" genannt.
Der Vater geht mit ihm hinüber, damit er
sich entschuldige.
Versöhnt schenkt der Nachbar dem Buben eine
Tafel Schokolade.
Darauf der Bub: "Au fein, das sage ich morgen
wieder."
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Fabricano
In einer Schweizer Schokoladefabrik, wo an den
Abpackbändern ein multinationales Sprachengewirr herrscht,
fand sich folgender Spruch eines Arbeiters als
Meldung an seinen Nachfolger, der seine Schicht übernehmen musste:
"ZOVANI CO PRIMA ALTRE MASINE PUCE TISE SILA",
was soviel heissen soll wie :
"Giovani, geh erst die andere Maschine putzen,
diese sein lassen,"
Das Besondere an dieser Geschichte, Giovani wusste
sofort was gemeint war und putzte zuerst die andere Maschine.
Man nennt diese Sprache auch "Spaniano" oder
"Spitalienisch".
Für die lingua franca in der Fabrik
hat sich kein anderer Name gefunden, einige dachten sogar die Sprache "fabricano"
sei tatsächlich eine eigene Sprache.
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noch`n Gedicht...
von Elmudos Brazerolos
Als die Welt durch Schöpfer`s Hand entstand,
da missglückte leider allerhand!
Hätt` er mich gebeten, zu beraten,
wär`die Welt ganz gut geraten: Häuser, Autos
und auch die Natur,
alles wär` aus Schokolade pur.
Und der Aetna würde Schoggi spucken,
fröhlich würde man zum Himmel gucken. Die
Lawinen brächten dann nie mehr
Schnee und Eis, nur Schokolade her.
Auch das Meer, das wär `aus Schokolade,
ladet alle lächelnd ein zum Bade. Nur die
Menschen- eigentlich sehr schade,
diese wären nicht aus Schokolade!
Denn, das darf man keineswegs vergessen,
Jemand muss das ganze Zeug noch essen!
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